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Kategorie: Lifestyle
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Berlin (kf) Ab 26. September 2015 müssen Energielabel auch auf Wärmepumpen und Durchlauferhitzern angebracht sein. „Für Verbraucher bedeuten die neuen Energielabel eine grobe Orientierung bei der Wahl eines Heiz- oder Warmwassersystems. Die Entscheidung, welches System das sinnvollste ist, sollte gemeinsam mit dem Fachhandwerker getroffen werden“, rät Peter Koß von der Initiative Wärme+.

 

Wärmepumpen:

 

Die Aufmachung des neuen Etiketts orientiert sich am Design des bekannten Labels: Die neun möglichen Effizienzklassen bei Wärmepumpen reichen von A++ bis G und sind farblich mit einem Ampel-System abgebildet. Grün symbolisiert die beste, rot steht für die schlechteste Klasse. Aufgrund der effizienten Arbeitsweise von Wärmepumpen erreichen diese problemlos die besten Klassen A+ und A++.

 

Unter der „Ampel“ sind Symbole abgebildet, die nähere Auskunft zu weiteren wichtigen Merkmalen des Gerätes geben. So wird beispielsweise der Geräuschpegel in Dezibel sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich angegeben. Des Weiteren kann man dem Label entnehmen, welche Wärmenennleistung die Wärmepumpe bei kälteren, mittleren und wärmeren Klimaverhältnissen erbringt. Zur Verdeutlichung der Klimaverhältnisse zeigt eine Temperaturkarte die drei zugrundeliegenden Temperaturzonen in Europa. Damit wird die Leistungsfähigkeit der Heizung für Endverbraucher europaweit vergleichbar.

 

Wasserbereiter:

 

Die Label für elektrische Warmwasserbereiter sind ähnlich, jedoch in sieben Effizienzklassen eingeteilt, und zwar von A bis G. Über den Farbbalken steht das so genannte Zapfprofil. Es dient zur Orientierung, für welchen Anwendungszweck das Gerät sinnvoll ist. Die Angaben reichen hier vom Profil 2XS – für kleine Durchlauferhitzer, die beispielsweise ein Handwaschbecken mit Warmwasser versorgen – bis zum Profil S, welches größere Geräte kennzeichnet, die ein Badezimmer versorgen können.

 

 

Innerhalb einer Effizienzklasse gibt es große Unterschiede. Zur besseren Vergleichbarkeit wird daher auf dem Label auch der jährliche Energieverbrauch des Gerätes in Kilowattstunden ausgewiesen.